Montag, 6. Mai 2019

Deja Dup Probleme Ubuntu 16.04 nach 18.04

Nachdem ich mein System mit Ubuntu 18.04 neu aufgesetzt hatte, wollte ich meine Daten aus meinem vorhandenen Backup, welches ich mit DejaDup unter Ubuntu 16.04 erzeugt hatte, wieder einspielen.
Zu meinem Entzetzen musste ich feststellen, dass DejaDup unter 18.04 die Daten nicht mehr erkannte. Bei der Wiederherstellung kam es immer wieder zu Fehlermeldungen und dem Abbruch der Wiederherstellung.

Auf meiner Suche nach der Lösung versuchte ich es mit Hinweisen wie unter
https://wiki.ubuntuusers.de/Deja_Dup/ die mich leider nicht weiter brachten, da sie für mich nicht funktionierten.

Die Lösung war dann, eine VM mit Ubuntu 16.04 zu erzeugen, die einen Austausch Ordner mit dem Gastsystem unterhält.

Innerhalb der VM habe ich mit DejaDup dann einzelne Ordner wieder hergestellt. Hat man genügend Speicher zur Verfügung, kann man auch das ganze Backup wiederherstellen, was für meinen Fall jedoch nicht möglich war.

Um nun einzelne Ordner oder Dateien wieder herstellen zu können, öffnet man den Dateimanager Nautilus unter Ubuntu 16.04, wechselt in den Ordner, in der die Daten ursprünglich lagen und ruft mit der rechten Maustaste das Kontextmenü auf. Dort gibt es einen Menüpunkt "Fehlende Dateien wiederherstellen".

Nachdem dieser ausgewählt wurde, erscheint Fenster von DejaDup, welches auffordert, dass Backup auszuwählen, aus welchem wieder hergestellt werden soll. Danach startet DejaDup den Einlesevorgang, der etwas Zeit in Anspruch nehmen kann.

In der Liste, die nach Beendigung des Einlesevorgangs zu sehen ist, können die Dateien und Ordner ausgewählt werden, die wiederhergestellt werden sollen. Et voilá... Danach stehen die Dateien wieder zur Verfügung und können über den Austausch Ordner auf das Gast-System gezogen werden.

Ach ja: Über eine Besonderheit bin ich noch gestolpert! Möchte man Dateien z.B. aus dem Download Ordner wiederherstellen, wird man beim ersten Versuch feststellen, dass der Eintrag "Fehlende Dateien wiederherstellen" im Kontextmenü nicht zu sehen ist. Die Lösung hierfür liegt darin, dass das DejaDup auf dem System noch nicht konfiguriert wurde und in der Standard-Konfiguration von DejaDup der Download-Ordner in der Liste der zu ignorierenden Ordnern enthalten ist. Löscht man aus dieser Liste den Download-Ordner raus und fügt ihn in die Liste der zu sichernden Ordner ein, so erscheint im Kontextmenü nun auch der Eintrag zum wiederherstellen der Dateien

Donnerstag, 14. März 2019

kubectl für entfernten Minikube einrichten

Herausforderung
Auf meinem lokalen Rechner habe ich einen minikube installiert und gestartet. Aus einer VM heraus, möchte ich auf den minikube mit kubectl zugreifen

Thematik:
Wie informiere ich kubectl darüber, wo sich der minikube befindet?

Lösung:
  • Anlegen einer ~/.kube/config
  • Kopieren aller relevanten Zertifikate
Wird der minikube installiert und gestartet wird auf dem Hostsystem ein Verzeichnis ~/.kube angelegt. In diesem Verzeichnis wird wiederum die Datei "config" abgelegt, die alle notwendigen Daten für den Zugriff auf den minikube enthält.
Innerhalb der ~/.kube/config wird auf Zertifikate verwiesen, die bei der Installation des minikube unter ~./minikube abgelegt wurden.

Meine Lösung war nun folgende:

In der VM, die kubectl enthält:
$ mkdir ~/.kube
$ mkdir ~/.minikube

vom Host des minikube aus
$ scp ~/.kube/* user@remoteVm:/home/user/.kube/
$ scp ~/.minikube/* user@remoteVm:/home/user/.minikube/

In der VM:
$ sed -i 's/user_host/user_vm/g' ~/.kube/config

danach sollte ein
$kubectl cluster-info

ein Ergebnis zeigen

Der Host, wie auch die VM laufen mit Xubuntu 18.04

Update 2019-04-03

Möchte man auch mit Docker arbeiten, sollte der verwendete System-User noch der Gruppe "docker" hinzugefügt werden:
$ usermod -aG docker <user>



Sonntag, 15. Juli 2018

Resize a logical volume with Ansible with checks before

Situation:
My challenge is to check my nodes if the root directory has enough space and if not check if the volume group has also enough space to resize the logical volume.

Here is my Ansible code. I'm sure it's not perfect, but it works :-)

# Check nodes before Upgrade Cluster
---
- hosts: all
  become: True
  tasks:

    - name: Test disk space available
      assert:
        that:
         - item.mount != '/' or {{ item.mount == '/' and \
                   item.size_available > (item.size_total) }}
      with_items: '{{ ansible_mounts }}'
      ignore_errors: yes
      register: disk_free

    - name: Check VG for enough space
      assert:
        that:
          - item.key != '{{ VG }}' or {{ item.key == '{{ VG }}' \
                   and item.value.free_g > 1.00 }}
      with_dict: '{{ ansible_lvm.vgs }}'
      register: vg_free
      ignore_errors: yes
      when: disk_free is failed

    - name: resize lvROOT
      shell: lvresize -L +1G /dev/VG/lv && xfs_growfs /

      when: vg_free is succeeded

Freitag, 13. Juli 2018

Ansible unter Ubuntu 16.04

Installation Ansible:


$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install software-properties-common
$ sudo apt-add-repository ppa:ansible/ansible
$ sudo apt-get update
$ sudo apt-get install ansible
$ ansible --version
   ansible 2.6.1
Um mit Ansible arbeiten zu können, die Hosts in die /etc/ansible/hosts eintragen, die angesprochen werden soll
Danach muss der ssh key des Ansible-Hosts auf die Ziel-Hosts kopiert werden
$ ssh-keygen
$ ssh-copy-id -i ~/.ssh/id_rsa.pub user@zielsystem
Ich habe den ssh key meines normalen Users kopiert, und nicht den von root
Erster Test:
$ ansible all -m setup 
Im weiteren Verlauf:
Der Zugriff per Root wird doch benötigt... daher den Public Key doch noch rüber kopieren

Bug beim Auslesen der LVM Größen über setup
https://github.com/ansible/ansible/issues/33617

Mittwoch, 30. Mai 2018

Gasterweiterung unter VirtualBox Ubuntu Server 16.04 ohne Desktop

VirtualBox 5.2
VM: Ubuntu 16.04 ohne Desktop

Herausforderung: Gasterweiterung installieren

$sudo apt-get update
$sudo apt-get upgrade
$sudo apt-get install gcc make

Wenn notwendig restart

$mount /dev/cdrom /media/cdrom 
$/media/cdrom/VBoxLinuxAdditions.run 
reboot 

$sudo usermod --append --groups vboxsf USERNAME

Donnerstag, 3. Mai 2018

Get started with minishift on Ubuntu 16.04

I actually go through the course Fundamentals of Containers, Kubernetes, and Red Hat OpenShift 

For this course I need a minishift environment. 
My first try was to install a RHEL 7.4 on an older laptop (this is the recommendation in the course). Unfortanetly the laptop was to weak ;-)
Second try was to install it in a VM (on Virtualbox). But this doesn't work because you have to run a VirtualBox in a VirtualBox. And actually VirtualBox doesn't support the vmx flag inside a VM, so minishift doesn't work.
Third try was to make the exersices in the OpenShift 3.7 Playground on the platform learn.openshift.com. For the first exercises it works for me. But on the point working with a Dockerfile it ends.
So I search again for a solution to install minishift somewhere. In the documentation of minishift I recogniszed, that it can be installed on every Linux Distro. So I decided to try it on my productive laptop running with Ubuntu 16.04. 


  • download minishift for Linux
  • extract the tar file to a directory of your choice
  • add the directory to the PATH variable
  • and start minishift the first time :         $minishift start


First starting problem was, that the default hypervisor for Linux is KVM. On my system I have VirtualBox installed.

So I started minishift again with: $minishift start --vm-driver=virtualbox

and here we are, minishift is running!!!!

Then I try to build a new docker image with a RHEL7.3 base image. The first run command in the dockerfile is yum update -y. After starting docker build the system told me, that I haven't got a valid subscription. Big problem, if you want to install something inside this image.

But there is a easy solution (I love dockerfiles): I added simply in the dockerfile:

subscription-manager register --username admin-example --password secret --auto-attach

(of course with my personal credentials ;-). You need a RedHat developer account)

start the docker build command again... and it works :-)

To run minishift permanently with VirtualBox as vm-driver there are following steps necessary:
If you have already started minishift:
1. Stop minishift                           $minshift stop
2. Delete minishift configuration: $minishift delete

If you haven't started minishift for the first time and also for the "deleted" minishift then

$minishift config set vm-driver virtualbox (no "=" between vm-driver and virtualbox, that doesn't work)

Another topic is the user for minishift. Before starting minishift the first time create a permanent minishift user in the ~/.bashrc:

export MINISHIFT_USERNAME=myusername

export MINISHIFT_PASSWORD=mypassword

After both configuration for user and hypervisor environment are done, start the minishift cluster the first time with

$minishift start

It takes some time :-)

After my first try to login to the minishift cluster with the oc login command, I always get the error message: "oc: command not found"
After some search I find the solution for my Ubuntu environment:

execute: $eval $(minishift oc-env)

After this command the oc command works fine 

Please also have a look to the minishift documentation 


Donnerstag, 19. April 2018

Praktikum Openstack

Was für eine Woche :-) !!!!!!!!!!!!!


Ich war diese Woche hospitieren in einer Firma, die unter anderem OpenStack deployed und verkauft in Verbindung mit der gewünschten Cloud (public, private). Ziel meines Praktikums war es, ein "Gefühl" für das Cloudgeschäft, insbesondere OpenStack zu bekommen und natürlich heraus zu finden, was ich noch alles lernen sollte, um dem Stack gerecht zu werden ;-)

An meinem ersten Tag bekam ich die Aufgabe mich mit der Software-Plattform ansible vertraut zu machen. Diese Software wird eingesetzt, um den OpenStack automatisiert zu installieren, wobei alle gewünschten Anforderungen im Vorfeld in sogenannten Playbooks zusammen gefasst werden. Ich erkundete Ansible mit Hilfe des Tutorials https://github.com/leucos/ansible-tuto Dieses Tutorial nimmt Vagrant zur Hilfe um virtuelle Maschinen zu kreiren und zu verwalten. Mit diesem Tutorium und diversen dadurch entstehenden Problemen habe ich meinen ersten Tag verbracht. 

Für Tag 2 war OpenFlow Thema. Mit Hilfe von OpenFlow kann man Router und Switche programmieren. Unter zu Hilfenahme von der Plattform Mininet.org habe ich ein kleines Netzwerk simuliert. Dann habe ich gelernt, wie man diverse Netzwerkkenngrößen abfragt und sich auch die über das Netzwerk verschickten Pakte anschauen kann. In diesem Zuge kam dann das Programm Wireshark zum Einsatz. 

Tag 3 verbrachte ich mit den Themen HTTP, cUrl und telnet. Ich sollte lernen, wie die Kommunikation über das Netzwerk funktioniert, wie ich mir anschauen kann, wie der Verkehr im Netz funktioniert. Mit Hilfe von cUrl kann man Pakete schicken, empfangen und auch den Status des Empfängers/ Senders abfragen. Sehr interessantes Thema, vor allem auch zu beobachten, was eigentlich passiert, wenn man eine Seite im Web aufruft. Ich hab anhand eines Aufrufs der Spiegel.de Seite erst einmal realisiert, wie viele Seiten man damit zusätzlich aufruft und was an Übermittlung alles stattfindet.

Ehrlich gesagt waren alle Themen sehr interessant, aber ich war doch etwas enttäuscht, da ich bis zu diesem Zeitpunkt noch nicht einmal in die Nähe von OpenStack gekommen war. Das sollte sich an Tag 4 aber ändern. Und wie!!! Die Firma betreibt unter anderem auch an ihrem Standort ein eigenes Rechenzentrum. Damit ich ein Anschauungsobjekt hatte, wurde beschlossen, das der Test OpenStack wieder aktiviert werden sollte. Nach einiger Zeit stellte sich jedoch heraus, das durch Umbau-Maßnahmen das Netzwerk nicht mehr wie gedacht erreichbar war. Darauf hin ging es in den Keller, wo die Blades untergebracht sind. Mein erster Besuch in einem Rechenzentrum!!! Ich denke, es handelt sich bei dem vorhandenen eher um ein kleineres, aber ich fand es total faszinierend zu sehen. Es ist etwas anderes von einem Wärme- und Kältegang zu lesen und dann in einem Kältegang zu stehen und zu bibbern. Auch die Lautstärke der Lüfter hat mich überrascht... Ich bekam auch ein Blade gezeigt, wie er aufgebaut ist. So ein Blade ist mit einem normalen Rechner in keinster Weise vergleichbar. Es gibt eine Hauptplatine auf der mehrere Prozessoren angeordnet sind. An diesem Tag kam ich noch ein zweites Mal in den Serverraum, da die Blades für den TestStack einmal komplett neu gestartet werden sollten, nachdem sie einmal stromlos geschaltet wurden. Der Anlauf der Blades war sehr beeindruckend. Ich hätte niemals gedacht, dass so kleine Lüfter so viel Luft ziehen können und dabei so laut werden.

Ab diesem Zeitpunkt durfte ich den Profis über die Schulter schauen. Ich konnte beobachten, wie systematisch das vorhandene Netzwerk aus 8 Nodes überprüft wurde, warum der eine mit dem anderen nicht kommunizierte. Auch konnte ich sehen, wie die Kommisionierung der verschiedenen Nodes aussah. Das verwendete Programm nennt sich MaaS der Firma Canonical und zeigte den aktuellen Status der einzelnen Nodes an. Man konnte ebenfalls Detaildaten der Nodes einsehen (IP Adresse, Größe, Status) und auch eine direkte Konsole auf den Nodes öffnen. Nachdem alle Rechner einmal komplett resetet wurden, stellte sich heraus, dass ein Node nicht kommunizieren wollte. Daraufhin wurde beschlossen, dass das Testsystem neu gebaut werden sollte. Das war sozusagen wie Weihnachten und Ostern für mich. 

Als erstes wurden alle Nodes neu mit einem Ubuntu Server OS deployed. Dieser Vorgang wurde unter zu Hilfenahme der Software Maas gestartet. Es ist doch erstaunlich, wie zügig man acht Nodes mit einem Server OS incl. Pacemaker (Verwaltungstool der Nodes im Netzwerk)an den Start bekommt. Nachdem die Nodes am Start waren, ging es los. Es wurde das erste Ansible Playbook gestartet, welches die Netzwerk-Konfiguration initialisierte. Danach kam dann auch schon das eigentliche Ansible Playbook um den OpenStack zu bauen. 

In diesem Zusammenhang wurde schnell klar, dass solche Playbooks nicht unbedingt perfekt aufgebaut sind. Das heißt, dass die Installation immer wieder mit einer Fehlermeldung abgebrochen wurde. Dann wurde in die entsprechenden Tasks reingeschaut, was passiert, welche Daten fehlen eventuell, oder welche Skripte sind nicht vorhanden. An dieser Stelle sei erwähnt, dass die Verwaltung der Ansible Playboos mit Hilfe von PyCharm erfolgt. Unser zu installierende Stack sollte ein OpenStack Kilo werden. Da sich OpenStack jedoch schon in der Version Liberty befindet, sind einige Playbooks z.B. schon angepasst worden, was nun unter Kilo zu Fehlern führt.

Bei der Beobachtung der Fehlersuche wurde mir nun auch klar, warum ich die ersten Tage mit soviel Theorie verbracht hatte. Ich war nun ansatzweise in der Lage, der Suche im und Navigation durch das System zu folgen. Der Vorteil der auftretenden Fehler für mich war, dass mir dadurch die Komplexität im Aufbau so eines OpenStack deutlich wurde. Die vielen Agents, die im Hintergrund der verschiedenen Stack Unterprogramme laufen, wer welche Informationen zur Installation benötigt. Aber ich lernte auch, dass es manchmal Fehler gibt, die nicht ganz erklärbar sind und dann durch Manipulation einzelner Varibalen übergangen werden.

Nach einigen Stunden Installation und Fehlersuche war es dann soweit. Die Installation war abgeschlossen. Man darf aber nicht glauben, dass sich das System einfach starten lässt. Zuerst sucht man sich die zugehörige IP. Da in unserem Fall der Controller jedoch zwei Netzwerkkarten hatte, bekamen wir keinen Zugang zum Log In Screen. Da es auch schon spät war, machten wir dann Feierabend.

Am nächsten Tag (Tag 5) versuchten wir den Zugriff über ein sshuttle. Eine sehr interessante Technik, mit der ich mich definitiv noch auseinander setzen muss. Wenn ich es richtig verstanden habe, wird eine Art Tunnel im Hintergrund zu dem Server aufgebaut, mit Hilfe dessen dann eine "normale" Kommunikation z.B. via Browser erfolgen kann. Das Handling ist jedoch im Gegensatz zu einer VPN Verbindung wesentlich einfacher.

Nachdem die sshuttle Verbindung eingerichtet war, konnten wir den Log In Screen des Test-OpenStacks aufrufen. Da ich mit dem Dashboard des OpenStacks schon etwas Erfahrung habe, konnte ich erkennen, dass die Installation ebenfalls eine fertige Instanz incl. FloatingIP und einen Router im Bauch hatte. Dafür fehlten im Gegensatz zu den mir bisher bekannten Plattformen komplett die Abbilder. Im Rahmen einigen Tests stellte sich heraus, dass der Konsolen-Zugriff aus der Instanz heraus nicht funktionierte. Daraufhin wurde über das Konfigurationsfile (leider weiß ich nicht mehr welches) einfach eine andere Terminalvariante eingebunden. Diese lies sich auch starten, wies dann allerdings den Nachteil auf, dass sie ein unbekanntes Keyboard-Layout mitbrachte, welches sich auch nicht überschreiben lies. Die Herausforderung bestand nun darin, dass wir das ":" Zeichen nicht fanden ;-), welches zum Log In in eine cirros-Instanz jedoch zwingend notwendig ist.
Nach einiger Zeit und Elimination von noch mehr Ungereimtheiten, wurde auf den ursprünglichen Konsolentyp zurück gewechselt, welcher dann auch direkt den Dienst mit dem gewünschten Keyboard-Layout aufnahm.

Nachdem mein ssh-Key hinzugefügt war, konnte ich starten. Ich startete von meinem Rechner eine sshuttle Verbindung und konnte mich dann einloggen. Aufgrund der geringfügig besseren Verbindungsmerkmale der Internetverbindung im Gegensatz zu meiner heimatlichen Verbindung, probierte ich dann mal, ein Abbild hochzuladen, legte einen neuen Nutzer an, verknüpfte die Instanzen mit den Netzwerken und versuchte gewisse Vorgehensweisen im Terminal nachzuvollziehen. Vor allem versuchte ich mir die Tab-Taste zu verinnerlichen ;-)

Zum Abschluss versuchte ich dann noch einen OpenStack AIO zu bauen http://docs.openstack.org/developer/openstack-ansible/developer-docs/quickstart-aio.html Dazu installierte ich zuerst einen Server unter einer KVM mit Hilfe des Virt-Managers. Danach führte ich das Skript aus, welches in der Anleitung aufgeführt ist. Allerdings beschwerte er sich kurze Zeit später darüber, dass der verfügbare Speicherplatz nicht ausreichen würde. Es stellte sich bei genauerem Durchblick der entsprechenden ansible Datei heraus, das dort 80GB * 0,75 angegeben waren, anstatt der Minimumangabe aus der Anleitung (50GB). Da es nicht möglich war, den verfügbaren Speicher auf diesem Rechenr zu erweitern (User-Restriktionen) haben wir dann einfach die entsprechende Angabe im Skript geändert. Und siehe da, es lief :-) 

Allerdings nicht lange. Da es allerdings schon wieder sehr spät war, und es ja auch mein letzter Tag war, haben wir das Image einfach auf meinen privaten Rechner kopiert. Nach der Installation des Virt-Managers haben wir dann sogar noch die Größe des Images auf die geforderten 80GB erweitert. Ich bin immer wieder überrascht, was alles möglich ist.


Was ist nun das Resume meiner "OpenStack-Woche"?

Mein Ziel war es, Praxis zu sehen und heraus zu finden, wo ich stehe. Dieses Ziel habe ich vollumfänglich erreicht und sogar wesentlich mehr. 

  • Ich weiß jetzt, dass ich auf dem richtigen Weg bin. Das ich genau das machen möchte. Diese Komplexität der Themen war mir zwar bisher nicht bewusst, aber es vereinigt viele Themen, so dass es sicher nie langweilig wird.
  • Durch den Kontakt mit einem kleinen Ausschnitt Realität wurde mir klar, dass ich das mit der Bedienung des OpenStacks bisher schon richtig verstanden hatte
  • Ich habe jetzt eine konkretere Vorstellung davon, was mich erwartet. Die Folge davon ist, dass meine Motivation gerade wieder sprunghaft angestiegen ist.
  • Ich habe Themen, wie auch konkrete Anlaufpunkte zum Lernen bekommen. Vor allem bin ich mir jetzt bewusster, was ich lernen muss, um die Systeme zu verstehen.
  • Ich habe sehr interessante Menschen kennen gelernt und wieder einmal bewundernd die Linux-Mentalität genießen dürfen. Die Firma hat ja nicht wirklich einen Benefit, wenn ich komme und viele Fragen stelle
  • Der Weg wird weiter sein, als ich dachte. Aber ich freue mich darauf, loszulegen :-)
Diese Woche war eine meiner beeindruckendste Wochen überhaupt. Zum einen zu sehen, wie routiniert da durch die Netzwerke, Agents, Nodes und vieles mehr agiert wird. Dazu alles über die Kommandozeile. Die vielen Bereiche, die tangiert werden: Netzwerktechnik, Netzwerkkommunikation, http, Datenbanken, und so vieles mehr. Das Zusammenspiel aller Beteiligten, damit ein administratives Werkzeug heraus kommt, welches der User nur noch bedient, ohne auch nur Ahnung davon haben zu müssen, was im Hintergrund abgeht. Die Möglichkeiten im running Status über die Konfigurationsdateien immer wieder Änderungen vornehmen zu können.
Ich bin zutiefst beeindruckt und total fasziniert. Ich werde daran arbeiten, dass ich den Einstieg finde, da ich das Gefühl habe hier richtig zu sein.